Über Brenngläser und die neue Geschlechtergerechtigkeit

Die neue (alte) Rolle der Frau in Corona-Digitalisierung-Demografie-Zeiten analysiert Topagemodel Renate Zott in DNEWS24.

Brennglas ist ein neues Modewort und bezeichnet die Verdichtung von Problemen in bestimmten Bereichen, die auch vor Corona schon da waren. Nach meinem persönlichen Geschmack lohnt es sich wenig, darüber zu befinden, wie stark sie sich durch die Krise potenziert haben oder wie schön sie nun zu sehen sind, sondern eher der Blick darauf, wie man die Kühe vom Eis kriegt. Und wenn ich das so sagen darf, es sind eine Menge davon auf der Eisfläche.

Und weil die bildhaft da gerade so schön wie die Kürläufer beim Eistanz stehen, will ich noch sagen, dass man die Kühe in der Politik gerne Schaulaufen lässt. Die Show läuft dann so, dass man sie mit allerlei hochtrabendem Wortspiel fliegen lässt, aber sie nach der Kür doch noch auf dem Eis sind. Das passt nicht ganz so gut zu dem Plan, dass nach Corona alles schöner werden soll. Derweil klappt es schon gut mit dem Schaulaufen und auch die Wissenschaft bringt sich choreographisch ein. Einen Zukunftspakt wollen wir schließen, die Gesellschaft neu gestalten, die digitale Transformation (wenn irgendwann alle Internet haben) überleben, moderne Working Spaces schaffen und darüber hinaus ganz viel Raum dafür schaffen, experimentell mit innovativen Arbeitsstrukturen nach Corona umzugehen. Und ach ja, fast hätte ich es vergessen, wir wollen bei alledem auch noch einen Geschlechtergerechtigkeitscheck einbauen. OK. Frage: Muss ich bei der ganzen Experimentierfreude dann noch arbeiten?

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