Forderung des BVI50PLUS: Rentenreform jetzt!

Eine steigende Lebenserwartung und der demografische Wandel zwingen zu einer zügigen Reform der Altersversorgung.

Im Jahr 2021 wird es im Westen Deutschlands gar keine und im Osten der Republik nur eine geringe Rentenerhöhung geben. Der Grund sind die Finanzierung der Rente im Umlageverfahren und sinkende Löhne im Jahr der Coronavirus-Pandemie 2020.

Bundesverband Initiative 50Plus sieht Demografie-Probleme für die Rente

„Das Umlageverfahren zur Finanzierung der Rente bricht zusammen. Wenn in den nächsten Jahren hunderttausende Baby-Boomer in Rente gehen und weniger sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer für mehr Rentner aufkommen müssen, kann das nicht funktionieren. Schon jetzt müssen alle Steuerzahler jährlich 100 Milliarden Euro zur Finanzierung der Rentenzahlungen aufbringen. Das kann so nicht weitergehen. Daher muss die nächste Bundesregierung umgehend eine grundlegende Reform des Rentensystems umsetzen, um der steigenden Lebenserwartung und dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen.“ so Uwe-Matthias Müller, Sprecher des Bundesverband Initiative 50Plus. Müller verweist auch auf die seit Jahren steigende Armutsgefährdung für immer größere Teile der Bevölkerung. In einer Zeit rasant steigender Mieten, Energie- und Lebenshaltungs-Kosten sowie Krankenkassen-Beiträgen sei die Renten-Nullrunde für viele Ältere fatal. „Die Altersarmut wird durch die Nullrunde bei den Renten einen neuen Schub bekommen. Das ist unsozial und die Folge einer jahrelang verfehlten Rentenpolitik.“ so Müller.

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